10 Tipps zur Raucherentwöhnung

RauchfreiDie Rauchentwöhnung ist ein großer Schritt und benötigt Konsequenz und Disziplin. Mit den folgenden Tipps und Ratschlägen soll Ihnen der Weg zum rauchfreien Leben erleichtert werden.

[title size=“2″]1. Motivation und fester Termin[/title]

Die meisten Menschen benötigen einen festen Termin zum Rauchstopp. Besonders beliebt ist der 1. Januar nach einer gefeierten Silvesternacht. Viele gescheiterte Versuche nach diesem Datum beweisen, dass ein festgelegter Zeitpunkt nicht alles ist. Raucher müssen sich ihre Sucht eingestehen und die Vorteile vor Augen halten. Sie geben keineswegs eine Gewohnheit in ihrem Leben auf, sondern gewinnen Lebensqualität, einen besseren Geschmackssinn und mehr Kondition. Noch viele weitere Vorteile der Rauchentwöhnung sollte man sich in den ersten Tagen und Wochen vor Augen führen.

[title size=“2″]2. Abschied und Unterstützung[/title]

Manchen Rauchern hilft es, die letzte Zigarette noch einmal zu genießen und danach einen Schlussstrich zu ziehen. Zu diesem Abschied gehört das Verbannen von sämtlichen Zigaretten, Aschenbecher oder anderem Zubehör aus dem Haushalt. Freunde und Familie sollten um Unterstützung geboten werden. Viele werden sich über diesen Schritt freuen und positive Glückwünsche senden. Sind Raucher im Familien- oder Freundeskreis, haben diese fortan Rücksicht zu nehmen und dürfen nicht erneut verleiten.

[title size=“2″]3. Kein Stress[/title]

Der schnelle Abschied vom Rauchen funktioniert kaum. Wer unter Stress das Rauchen aufgibt, fängt schnell wieder an. Zigaretten wirken bei vielen Rauchern beruhigend und der Rückfall liegt in einem solchen Fall nahe.

[title size=“2″]4. Neue Rituale schaffen[/title]

Rituale müssen nicht gestrichen, sondern lediglich ersetzt werden. Die Zigarette am Morgen lässt sich durch einen Apfel ersetzen und in Stresssituationen kann eine kleine Ruhepause weiterhelfen.

[title size=“2″]5. Nikotinersatz[/title]

Um den körperlichen Nikotin-Entzug langsam zu gestalten, sollte auf Ersatzmittel nicht verzichtet werden. Hier kann die E-Zigarette, ein Nikotinpflaster oder ein bestimmter Kaugummi weiterhelfen. Wichtig dabei ist, die Dosis mit der Zeit zu reduzieren und auf Null zu setzen. Auch dies funktioniert nur mit der nötigen Disziplin.

[title size=“2″]6. Ernährung umstellen und nicht Naschen[/title]

Raucher suchen sich gerade im Bereich der Lebensmittel ihre Ersatzdroge und greifen zur Schokolade. Mit der Rauchentwöhnung ist die Ernährung umzustellen, um keine Gewichtszunahme zu riskieren. Fettreiche und stark zuckerhaltige Lebensmittel sind zu vermeiden. Übergewichtige Menschen sollten nicht gleichzeitig mit dem Rauchen aufhören und abnehmen wollen. Ein Ziel steht an oberster Stelle. Auf dem rauchfreien Weg ist strebsamer, das derzeitige Gewicht zu halten. Alles andere bedeutet zu viel nervlichen Stress. Viel trinken und Obst stehen jetzt an der Tagesordnung.

[title size=“2″]7. Sparen und verwöhnen[/title]

Mit dem Wegfall des täglichen Zigarettenkonsums wird einiges an Geld eingespart. Um sich den Vorteil vor Augen zu führen, bietet sich eine extra Spardose an. Genießen Sie mit dem Geld den neuen Lebensabschnitt und gönnen sich beispielsweise einen Urlaub. Auch neue Kleidung kann das Selbstwertgefühl stärken und den Mut zur Rauchentwöhnung unterstützen.

[title size=“2″]8. Rückfälle akzeptieren[/title]

Viele Raucher haben den einen oder anderen Rückfall auf ihrem Weg ins rauchfreie Leben. Von derartigen Situationen sollten Sie sich nicht entmutigen lassen. Eine Zigarette nach langer Zeit stellt nicht den sofortigen Beginn einer neuen Sucht dar.

Lernen Sie dem Suchtgefühl zu widerstehen und belassen den Rückfall als einmalige Begebenheit.

[title size=“2″]9. Bewegung als Ausgleich[/title]

Sport hält fit und hilft angehenden Nicht-Rauchern ihr Gewicht zu halten. Nach einigen rauchfreien Wochen sollte außerdem die Kondition steigen und Sport wieder mehr Spaß machen. Mit dieser Motivation schafft man sich einen neuen Ausgleich im Leben und kann beispielsweise auch Stress deutlich besser verarbeiten. Wichtig ist, dass Sie sich eine Sportart suchen, die Ihnen Spaß macht und nicht zur Belastung wird.

[title size=“2″]10. Kritische Situationen meiden und Erfolge feiern[/title]

Der Verzicht auf Zigaretten fällt leichter, wenn man nicht ständig in Versuchung geführt wird. Meiden Sie Raucher-Kneipen oder andere Veranstaltungen, auf denen viel geraucht wird. Verabschieden Sie sich von der Gelegenheitszigarette und belohnen sich stattdessen für den Erfolg. Die rauchfreien Tage dürfen ruhig gezählt und durchaus gefeiert werden.

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